#105 In Dänemark Strandsegeln

Nachdem ich am Samstag den 09.06 von meinem Informationsmeetings bei der IBM wieder in Borkwalde eintraf, hieß es auch schon wieder Koffer packen für die nächste Reise. Am Abend gab ich noch eine kleine Grillparty mit Freunden, diese wurde aber leider von meinem Pieper beendet. Es brannte der Wald bei Klaistow. Als ich von dem Einsatz zurück kam, war es schon Sonntag und ich legte mich nochmal kurz hin, bis es losging.

Sonntagmorgen kurz vor 7 kam dann auch Helko zu uns und wir packten das Auto ( inklusive Fahrräder). Schon vor der Autobahn war ich wieder eingeschlafen. Zügig passierten wir dann auch Hamburg und fuhren Richtung Büsum. Dort traf ich meinen langen Freund Jonas wieder :) Nach dem kurzen Abstecher mussten wir uns auch schon wieder beeilen, da wir bis 16 Uhr noch den Schlüssel für unser Ferienhaus auf Rømø (Dänemark) abholen mussten. Nachdem wir unser Ferienhaus bezogen hatten,zog es uns an den Strand. Als wir das letzte Mal in Rømø zum Strandsegeln waren, war der Strand voller Wasser und kaum befahrbar. Diesmal war es anders. Selbst am Horizont glaubten wir noch Strand zu sehen und es war kein Wasser da. Da aber etwas Wind war,waren auch viele Strandsegeler unterwegs und wir fanden auch eine Ausleihstation.

Abends kochten wir noch was kleines und spielten noch Knack. Und Vatti brachte uns Skat bei,was uns die nächsten Tage noch begleiteten würde. Der nächste Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück. Da wir aber erst am Nachmittag Segeln konnten, gingen wir gemeinsam auf den Tennisplatz und spielten eine von uns erfundene Sportart. Dabei wird ein Volleyball mit dem Fuß immer hin und her über das Tennisnetz gespielt,bis irgendjemand das Feld verfehlt oder den Ball nicht mehr über das Netz bekommt. Nach einem kleinen Mittag ging es dann in Segelsachen an den Strand. Wir mieteten erstmal nur einen Dtrandsegler und wechselten uns ab, um ersteinmal wieder mit dem Gerät zurechtzukommen. Und so vergingen auch sehr schnell zwei Stunden. Abends kochten wir wieder etwas und widmeten uns danach dem Skatspiel.

Am Dienstag mieteten wir dann alle gleichzeitig einen Strandsegler und fuhren dann gemeinsam über den riesigen Strand. Strandsegeln macht nebenbei gesagt auch richtig viel Spaß. Es ist wie Segeln aber halt nur mit festem Boden unter den Rädern :D und da es so viel Spaß gemacht hat,bestimmte das Strandsegeln auch die nächsten Tage. Immer um die Mittagszeit fuhren wir zum Strand ( der eigentlichen immer trocken war) und segelten. Nach einer guten Stunde ging es dann auch wieder zurück um Mittag zu essen. Ich glaube auch, dass Strandsegeln nach mehr als einer Stunde ohne Pause doch sehr anstrengenden wird, da man fast schon im Buggy liegt und dann noch steuern muss bzw. die Schot auf Spannung halten muss. Deswegen sind wir am Tag auch immer nur eine Stunde gefahren. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung aber oft spielten wir unser Fußballtennis. Abends kochten wir zusammen und spielten abends Skat. Übrigens habe ich eigentlich immer den 3. Platz belegt und Vatti und Helko spielten um die ersten beiden Plätze.

Und so gingen die Tage um. Mal hatten wir mehr Wind und Mal weniger. An einem Tag habe ich einen Tracker mitlaufen lassen, der unsere Strecke aufzeichnete. Innerhalb einer Stunde fuhr jeder von uns 29 km über den Strand. Das war für mich erstaunlich viel. Im Umkehrschluss berichtete aber der Vermieter auch, dass er es schon auf knapp 70km/h gebracht hat. Nur am Freitag ( unserem letzten Tag) hatten wir so wenig Wind, dass wir uns für eine Fahrradtour entschieden. Unser Ziel lag nicht weit entfernt ( ca. 10 km) und wir radelten gemütlich rüber. Dort gingen wir erst an den Strand , der wesentlich voller war als unser Sonderstrand. Dort gab standen viele Autos aber auch Camper am Strand. Einige hatten sogar Drachen draußen, von richtigen Drachen über Seepferdchen und Papageien war alles dabei. Als dann "plötzlich" die Flut kam, brach die vorderste Reihe ihre Zelte ab und verzog sich, da das Wasser doch sehr zügig stieg. Als wir vom Strand zurück kamen gab es noch ein Eis und wir fuhren gemütlich zurück. Abends aßen wir all unsere Reste und packten unsere Koffer. Aber natürlich durfte auch eine Runde Skat nicht fehlen.

Am Samstag fuhren wir dann nur noch nach Hause. Insgesamt war es eine sehr schöne Woche :)