#035 Schon in Danzig!?

Moin,
ja gestern haben wir es geschafft! Bei sommerlichen Temperaturen sind wir gegen 11:00 Uhr in Eblag gestartet.
Die Strecke hatten wir uns diesmal vorher angeschaut und es sah auch nach einer ruhigen Radstraße aus. Also rüber über den Fluß und rechts abgebogen und dann erst einmal geradeaus.So weit so gut! Nach einer kurzen Zeit gab es aber auch hier nur ein Weg mit Betonplatten. Es half nichts,wir hatten eine Abzweigung übersehen. Zurück oder Plattenweg war jetzt die Frage. Wir haben uns für den Plattenweg entschieden und unsere elektronischen Hilfsmittel in kürzeren Abständen befragt. Nach einem weiteren Plattenweg (rumpel, rumpel, rumpel) waren wir dann wieder auf unsere richtigen Route. Es fuhr sich sehr gut, da der Wind an diesem Tag aus der richtigen Richtung kam. Zwei kurze Pausen an kleineren Läden stillten unseren Durst und gegen 14:00 Uhr kamen wir dann schon in touristisch erschlossene Gebiete. Von der Ostsee trennte uns nur noch ein breiter aber bewohnter Streifen. Korioserweise sind wir zwar große Teile unsere Strecke an der Ostsee entlang gefahren, aber drin waren wir noch nicht! Das wird sich hoffentlich in Sopot ändern.
Trotzdem machten wir eine kleine Mittagspasue und stärkten uns im Restaurant. Rund 30 km lagen noch vor uns bis in die Danziger Innenstadt. Eine Fähre brachte uns dann auch über die beachtlich breite Weichsel und gefühlt flogen wir dann über eine kleine unbefahrene Seitenstraße nach Danzig. Ein geschlossenes Werktor, einer Raffenerie, versperrte uns dann leider die Weiterfahrt und wir mussten kurz umdisponieren. Nach der Umrundung des Geländes waren wir dann wieder auf der passenden Route. Danzig empfing uns mit dem größten polnischen Volksfest, dem "JARMARK SW DOMINIKA". Ein Markt, der seit mehreren Jahrhunderten immer Ende Juli beginnt und in diesem Jahr morgen endet. Unzählige Stände, sehr viele Menschen und somit auch Gedränge in der Innenstadt. Wir entschlossen uns aber trotzdem, unser Quartier unweit des Krahnhauses schiebend zu erreichen. Nach einer Dusche, einer kurzen Pause und der Suche nach dem besten Restaurant (Tripadvisor) starteten wir auch in die nahe Innenstadt. Das empfohlene Restaurant hat uns wieder einmal nicht enttäuscht. Ich erinnerte mich, dass Andrea und ich da auch schon bei unserem letzten Danzigbesuch waren. Mit einem direkten Blick auf die neue Zugbrücke haben wir die Speisen sehr genossen und wanderten dann über die Zugbrücke an der Philharmonie entlang und zurück über das Krahnhaus, aber mit einem kleinen Zwischenhalt, bei einem Bier mit sehr guter Livemusik, zum Apartment. Danzig werden wir in der kommenden Woche bestimmt noch einmal zusammen unsicher machen.

Heute haben wir nur gute 10 km nach Sopot.
VG Olaf

Kommentare

...... es ist zwar samstags in den Sommerferien eine Herausforderung von Tegel mit Air Berlin aufzubrechen, aber ich habe mich der Herausforderung gestellt, wie gefühlt 100000 andere. Wenn jetzt der Flieger gleich startet (Daumen drücken), dann trennt mich nur noch ein Stündchen von Danzig. Hoffentlich erkenne ich meine Männer wieder. LG